Seit langem schon habe ich für einen Kunden/Kollegen eine Homepage über seinen Betrieb erstellt. Es handelt sich dabei um einen Generationen-übergreifenden Bauernhof, welcher natürlich auch seine Produkte verkauft.
Nach einigen Jahren durfte ich diese Homepage überarbeiten und bin stolz darauf, dass ich nun auch einen Online-Shop integriert habe. Auch wenn die Bezahlmöglichkeiten derzeit auf Barzahlung beschränkt sind lohnt sich ein Besuch. Sehr viele Infos über den Betrieb und die Dienstleistungen seiner Familie und insbesondere über die Besonderheit der Dexter-Kühe sind dort zu lesen, ganz spannend!
Besuchen Sie jetzt die Website und entdecken Sie meine neueste „Kreation“…
Ich hatte schon länger den Wunsch, einen Online-Shop zu erstellen. Ich wusste jedoch, dass dies eine grosse Herausforderung sein kann, zumindest vor einigen Jahren.
Es gab für mich nie wirklich Sinn, so ein Projekt anzupacken „just for shits and giggles“, weshalb ich das auch immer auf die lange Bahn schob…
Dennoch: Es überraschte mich, dass es mit den heutigen Ressourcen und Open-Source-Tools sowie der Unterstützung der grossen Community hinter verschiedensten Projekten doch nicht schwierig war wie ich dachte.
Und deshalb, ein kleiner Schulterklopf für mich und ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten :D
Insbesondere an Marco, für das bieten der Möglichkeit :)
Das muss doch nicht sein. Immer diese Werbung die gezielt auf die Ängste der etwas unerfahrenen Benutzer abzielen, was soll denn das bitte?
Schämt euch, etour.com, smartanswersonline.com und nicht zuletzt alle Antivirenprogamm-Hersteller wie Norton und McAfee!
Gerade wieder einen Kunden am Telefon gehabt, welcher mir Beschrieb, dass er wohl einen Virus auf dem Computer hat.
Nach der Beschreibung „Der sagt mir unten rechts, dass mein online-Banking in Gefahr ist!“ oder „Ich habe Viren auf dem PC“, erkannte ich, dass es wohl eher nicht ein Schadprogramm * ist. Vielmehr dachte ich gleich an die Benachrichtigungen eines Browsers, die aus versehen einmal eingeschaltet wurden.
Hier die Anleitung:
Die Anleitung gilt für Google-Chrome. Diese Einstellungen kann man auch in anderen Browsern finden, dort sind sie wohl etwas an einem anderen Ort zu finden.
Oben rechts auf die kleinen drei Punkte
Einstellungen
Datenschutz und Sicherheit
Webseite-Einstellungen
Benachrichtigungen
Hinter den angezeigten Seiten unter „Dürfen Benachrichtigungen senden“ auf die drei Punkte klicken (In meinem Beispiel ist das www.spiegel.de, welche ich kurz davor extra für diese Anleitung eingefügt habe, bin sonst nicht auf dieser Seite.)
Entfernen
Als Prävention: Klickt auf „Websites dürfen keine Benachrichtigungen senden“, dann bekommt ihr auch in Zukunft keine solche Aufforderungen oder PopUps mehr.
Und hier in Bildern
* Ja, eigentlich sind es schon Schadprogramme. Die sind nur darauf aus, Angst zu verbreiten. Norton und McAffe sollten sich echt schämen! Dass heutzutage die Antivirenprogramme sowieso als Schlangenöl bezeichnet werden, kann man im Internet zu genügend nachlesen. Und wer jetzt sagt, dass das nichts mit Norton oder McAffe zu tun hat: Doch, klar. Denn irgendwer hat die Werbung ja in Auftrag gegeben… o.0
Über einen Artikel in Golem (Interview mit BSI-Deutschland) kam ich auf die Idee, auch meine Telemetriedaten zu deaktivieren, also bin ich mal den Links gefolgt in der Hoffnung schnell über die „Empfohlenen“ Massnahmen zu stolpern, aber der Link im Interview selbst führte nicht direkt zum richtigen Dokument.
Um Euch das suchen zu ersparen:
Deaktiviert den Service „Benutzererfahrung und Telemetrie im verbundenen Modus“
Wie immer, Angaben ohne Gewähr. Microsoft wird das in Zukunft ändern. Gerade der Dienst sollte nach Updates geprüft werden, ob der sich nicht wieder eingeschaltet hat.
Es war doch eine gute Idee: Schnelle Transferraten von meinem Computer auf die NAS und umgekehrt. Mit der Entwicklung im Netzwerkbereich gibt es da heutzutage auch günstige Varianten die sich auch einfach in ein bestehendes Netzwerk eingliedern können. Da wir das noch nie irgendwo installieren durften, waren wir selbst die Testumgebung.
Es war auch alles wunderbar, bis irgendwann die Probleme begannen…
In letzterer Zeit hatte ich immer wieder Anfragen bezüglich der Installation und Inbetriebnahme von diversen Online-Meeting-Geschichten (Zoom, Skype, Microsoft Teams, etc.)
Beinahe alle diese Dienste haben eines gemeinsam: Sie brauchen eine Registrierung, benötigen irgend eine spezielle Software, wollen unsere Daten etc….
Falls Ihr eine Alternative wollt, die funktioniert und man einfach so mal kurz Chatten kann, empfehle ich die Lösung von cyon.ch. Die haben kurzerhand ein Tool getestet und stellen es nun allen zur Verfügung:
Link klicken, Namen eingeben, Link vom Chatroom teilen, fertig.
(Natürlich müssen noch Berechtigungen gegeben werden, dass der Browser auch die Kamera & Mikrofon abgreifen kann. Damits auf dem Smartphone funktioniert kann man den Browser auf Desktop-Ansicht umschalten oder dort (zu empfehlen) die App herunterladen. Safari funktioniert nicht.)
Hier noch der cyon.ch Blogeintrag, falls Ihr noch mehr wissen wollt:
Die Empfehlung lautet ganz klar: TP-Link TL-WN722N. Dann folgen die beiden kleinen Router von TP-Link, wobei der MR3020 etwas die Nase vorne hat wegen der einfacheren Einrichtung. Und dann ist hier eigentlich nur noch Elektroschrott. Ohni säich!
Was noch speziell dazu gesagt werden kann: Der Empfänger ist nur die halbe Miete. Die Ausrichtung des Routers, dessen Antennen oder eben des Access-Points sind wichtiger. Damit die Nano-Sticks über diese Entfernung überhaupt Empfang hatten, musste ich den AP umstellen und die Antennen ausrichten, hier die verschiedenen Aufstellungsarten:
Normal
1
2
3
beste Aufstellung
Die korrekte Aufstellung muss durch Trial and Error herausgefunden werden. Hier ist jedoch wohl der grösste Unterschied, dass die sendestärkste Aufstellung etwas direkter und näher zum Empfänger ist.
Vorgehen:
Kurz testen ob das Gerät ohne Internet-Verbindung automatisch erkannt & installiert wird.
Ansonsten:
Treiber installieren (ohne Internet-Verbindung)
Gerät anschliessen
Neustart
Empfangsstärke per Homedale (V1.68, )
Datenübertrag 20MB im Netzwerk per LAN Speed Test (V1.2)
Falls USB-Verlängerungskabel dabei: zweiter Test mit optimiertem Standort des Empfängers.
Software deinstallieren
Neustart
Netis WF2111 USB Adapter
Kartonverpackung, Stick in Plastikschale
CD-Installation notwendig
Installationsdauer >5min. Hängte sich dann auf bei „installieren Cisco EAP-Fast“
Gerät wurde jedoch erkannt. Bloatware = eine Software im Autostart (zusätzliches Tray-Icon) -70dBm, 3 Striche bei Windowsanzeige, 4Mbps
Konnte nicht über „Programme und Funktionen“ deinstalliert werden. Programm eigener Uninstaller funktionierte, Dauer ca. 5Min.
Edimax EW-7811Un: WLAN USB Adapter
Kartonverpackung, Stick in Kartonschale
CD-Installation notwendig (Achtung: Mini-CD!)
Installationsdauer >5min. Hängte sich dann auf bei „installieren Cisco EAP-Fast“
Gerät wurde jedoch erkannt. Keine Bloatware -80 bis -85dBm, 3 Striche
LAN-Test nicht möglich
Google-Seite nach ca. 45 Sekunden bereit
Konnte nicht über „Programme und Funktionen“ deinstalliert werden. Programm eigener Uninstaller nicht vorhanden. Nur Treiber deinstallieren möglich.
Zusätzlich: Anderen AP getestet welcher in 3m Reichweite ist (ohne Hindernisse): -52dBm, 5 Striche, 9Mbps
TP-Link TL-WN722N: WLAN-N USB-Adapter
Äussere, Plastifizierte Kartonverpackung, innere Kartonverpackung, Stick in Karton mit Schaumstoff-futter
CD-Installation notwendig (Achtung: Mini-CD!)
Installationsdauer ca. 2Min
Bei der Installation kann man auswählen ob nur Treiber oder Treiber + Zusatz(Bloat)Software. -70 bis -94dBm, 3 Striche, 5.7Mbps
Optimierter Standort: -79dBm, 5 Striche, 16Mbps
Uninstall ca. 1Min
Netis WF2122 USB Adapter
Kartonverpackung, Inhalt in Kartonschale
Mächtige Antennen, sicherer Stand im mitgelieferten Standfuss nicht gegeben… Direkt am USB-Port ist die Auskragung und Gewicht des Sticks recht hoch und belastet diesen überdurchschnittlich.
CD-Installation notwendig.
Installation >5min, hängt sich auf („..Cisco EAP-Fast“)
Gerät wurde jedoch erkannt. Bloatware = eine Software im Autostart (zusätzliches Tray-Icon) -64dBm, ca. 4 Striche, kein LAN-Test möglich. Google Seite nach 5 Sekunden vorhanden. Zugriff auf Speedtest.net nach 3 Minuten. Speedtest wird jedoch nicht gestartet.
Optimierter Standort: -60dBm, 4 Striche, kein Speedtest möglich.
Konnte nicht über „Programme und Funktionen“ deinstalliert werden. Programm eigener Uninstaller funktionierte, Dauer ca. 3Min.
Netis WF2120 Nano USB Adapter
Kartonverpackung, Stick in Plastikschale
Stick schwer einzustecken (man muss seinen Laptop schon wenig mögen um diesen Stick rein zu rammen…)
CD-Installation notwendig
Installationsdauer <5min. Hängte sich dann auf bei „installieren Cisco EAP-Fast“
Gerät wurde jedoch erkannt. Bloatware = eine Software im Autostart (zusätzliches Tray-Icon) -85dBm, ca. 2 Striche
LAN-Speedtest nicht möglich, keine Verbindung zum Internet möglich.
Konnte nicht über „Programme und Funktionen“ deinstalliert werden. Programm-eigener Uninstaller funktionierte, Dauer ca. 3Min.
TP-Link TL-WR802N: WLAN-N Router, 300Mbps
alles Plastifiziert, Karton. Gerät mit Schaumstoff ummantelt.
Einrichtung nur über WLAN nicht möglich. (Es muss erst per WLAN verbunden werden um den Routermodus zu ändern.)
Nur ein Admin-Login erlaubt, wer das ausloggen vergisst kann lange warten oder aber das Gerät neu starten.
Keine Treiberinstallation notwendig
Keine Signalstärkemessung, 50Mbps
TP-Link TL-MR3020: WLAN-N Router, 150Mbps
alles Plastifiziert, Karton. Gerät mit Schaumstoff ummantelt.
Kompakte Grösse. Kann über USB-Port vom Computer mit Strom versorgt werden.
Mitgeliefert ist ein 2x USB-A zu mini-USB-b Kabel.
Sehr kompakte Grösse. Kann über USB-Port vom Computer mit Strom versorgt werden.
Einfache Einrichtung (per Schalter auf AP einstellen), fungiert zugleich als AP für andere Geräte, falls gewünscht.
Keine Signalstärkemessung, 26Mbps
Edimax BR-6428nS V4: WLAN Router 300Mbps
Kartonverpackung
Mini-CD (wird nicht benötigt)
Kann per USB mit Strom versorgt werden
Fungiert auch als AP + Switch (insgesamt 4 Netzwerkanschlüsse + 1 WAN-Anschluss)
Muss erst per WLAN verbunden und eingerichtet werden.
Keine Signalstärkemessung, 35Mbps, man hat dennoch Schwierigkeiten zu surfen, Seiten zu laden dauert ewig.
Vergleichswerte des eingebauten WLAN-Moduls:
-63dBm, 38Mbps
3m entfernter AP ohne Hindernisse: -33dBm, 50Mbps
Falls ihr jemand seid, der die eingebauten Lautsprecher der Monitore nicht mag und niemals brauchen wird, Windows aber dennoch diese ab und an wieder erkennt und direkt als Standard einstellt, dann gibt es eine Lösung!
Das mag alles eine gute Sache sein, falls man kein dediziertes Lautsprechersystem hat. Teilweise bei Neustarts, Treiberupdates oder nach einem Grafikkarten-Treiber-Crash und Auto-Recovery durch Windows kommt es vor dass eben diese Ausgänge und Geräte wieder erkannt werden und „da neu angeschlossen“ direkt als Standard definiert werden. Dies kann man zwar über die Wiedergabegeräte leicht wieder zurück ändern, dennoch gibt es eine (hoffentlich) permanente Lösung. Auch wenn nun die „überflüssigen“ Geräte dort deaktiviert würden, erscheinen diese unter bestimmten Umständen einfach wieder
Lösung:
Im Gerätemanager pflegt sich ein neues HD-Audio-Gerät ein welches dafür sorgt, dass die Audiosignale über den HDMI-Anschluss ausgegeben werden können. Dies kann man deaktivieren. Meist gibt es zwei „High Definition Audio-Controller“. Um zu erkennen, welches das richtige ist doppelklickt man erst die Grafikkarte (Eigenschaften) merkt sich den PCI-Steckplatz und den PCI-Bus.
Nun öffnet man die Eigenschaften des „High Definition Audio-Controller“ und kann vergleichen ob es sich um das richtige Gerät handelt (sofern Steckplatz und Bus übereinstimmen, ist es das richtige Gerät) und kann es anschliessend deaktivieren (Rechtsklick -> deaktivieren). Bei einer Deinstallation würde sich das Gerät womöglich einfach wieder automatisch installieren.
Eventuell ist dieses Gerät wieder aktiv nachdem der Grafikkartentreiber aktualisiert wurde, dann halt nochmals… Dennoch eine Verbesserung da nach einem Bildschirmwechsel oder Ausfall des Grafikkartentreibers die Lautsprecher nicht einfach umkonfiguriert werden.
Ach wie schön war das noch vor ein paar Jahren, als man ein Schräbchen gelöst hat, eine Klappe aufgemacht hat oder dergleichen, die Festplatte herausnahm und eine neue einbaute -> fertig… Aber neeeein, heute ist alles anders. Nach 20 Schrauben, gefühlt 50 klick-Halterungs-dingern die man kaum aufbekommt, kompletter ausbau von Touchpad und Keyboard, 5 Flachkabeln, dann kommt man an die Festplatte. Aber zum Glück musste ich ja nicht den Arbeitsspeicher tauschen…